Start Allgemein Bye-bye, Bunnys: Der US „Playboy“ wird eingestellt – wegen Corona!

Bye-bye, Bunnys: Der US „Playboy“ wird eingestellt – wegen Corona!

108
0

Es ist nicht so, dass das Coronavirus unser Leben nicht ohnehin schon genug durcheinander gewirbelt hätte. Keine gemütlichen Abende mehr mit Freunden in der Lieblingsbar, Angst um seine Lieben und davor, den Job zu verlieren, und Panik beim kleinsten Kratzer im Hals. Und jetzt auch noch diese Hiobsbotschaft: Das US-Kultmagazin „Playboy“ stellt seine Heftproduktion ein – wegen Corona.

https://www.instagram.com/p/B-NAq18Jx31/

 

Das Tittenheft mit ästhetischem Anspruch wurde vor 66 Jahren von Hugh Heffner gegründet. Vom Cover der ersten Ausgabe lächelte damals Marilyn Monroe (übrigens posierte die Sex-Ikone niemals für den Playboy, Heffner verwendete die Aufnahmen einfach ohne Monroes Einverständnis). Seitdem räkelten sich die größten Weltstars auf dem Titelblatt des Herrenmagazins, von 80er-Superstar Bo Derek, über „Baywatch“-Nixe Pamela Anderson und Curvy Model Anna Nicole Smith bis hin zu Kim Kardashian.

https://www.instagram.com/p/B2xFX5Qg6WL/

 

Jetzt soll das alles vorbei sein. Zwar waren die Verkaufszahlen des Heftes schon lange rückläufig, doch, so erklärt Geschäftsführer Ben Kohn: „Vergangene Woche, als die Störung der Produktion von Inhalten und der Lieferketten durch die Coronavirus-Pandemie immer deutlicher wurde, mussten wir die Entscheidung in einem internen Gespräch beschleunigen.“

Man müsse die Vergangenheit loslassen, um Platz für die Zukunft zu machen, so Kohn. Und so wolle man nun verstärkt auf digitale Inhalte setzen. Die legendären Bunnys seien weiterhin auch online zu bewundern.

https://www.instagram.com/p/B1PMLOTAlPD/

 

Bereits in den Jahren zuvor hatte man versucht, das Magazin dem geänderten Zeitgeist anzupassen. Unter anderen reduzierte der US-„Playboy“ Nacktbilder, setzte verstärkt auf Inhalte und versuchte, sein Image als „Männermagazin“ abzustreifen. Vergeblich. Seit 2019 erschien die Printausgabe statt monatlich nur noch vierteljährlich.

Die letzte Ausgabe des US-„Playboy“ soll im Frühjahr erscheinen.

Was bedeutet die Entwicklung für den deutschen „Playboy“? Sehen wir unsere Häschen bald auch nur noch im Internet? Nein, immerhin hier gibt es Entwarnung. „Playboy“-Chef Florian Boitin erklärt: „Nicht nur die seit Jahren steigenden Abonnentenzahlen, sondern auch die große mediale Aufmerksamkeit zeigen, dass Playboy nichts von seiner Begehrlichkeit eingebüßt hat.“

 

 

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein