Start Allgemein Rolex: Sportliche Luxus-Uhr mit Kultstatus

Rolex: Sportliche Luxus-Uhr mit Kultstatus

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Fotoquelle: Twenty20

Prestige und Präzision: Das verbinden die meisten von uns mit dem Begriff „Rolex“. Kein Wunder, denn die Schweizer Uhrenmarke gilt generationenübergreifend als DAS Statussymbol unserer Zeit, wird vom Milliarden-Unternehmer bis zum Gangster-Deutsch-Rapper von all denen getragen, die etwas auf sich halten.

Doch woher kommt der Rolex-Hype?

Zum einen wäre da die clevere und auf langfristige Wirkung angelegte Markenstrategie des Unternehmens. Rolex setzt nicht auf kurzlebige Trends, sondern auf die Kombination aus Tradition, Wertigkeit und Moderne. So wurde die technische Qualität konstant weiterentwickelt, während das Design jeweils nur sehr behutsam dem Zeitgeist angepasst wird.

Dazu kommt der enorme Begehrlichkeitsfaktor. Rolex produziert keine Massenware. So herrschte Ende letzten Jahres in München vor Weihnachten eine echte Rolex-Knappheit. Sämtliche Modelle waren ausverkauft, die Wartelisten scheinbar unendlich lang. Was nicht weiter überrascht, denn laut Branchenkennern kommen auf eine Uhr 50 bis 100 Interessenten – nicht nur zu Weihnachten.

Die Luxusuhren sind darüber hinaus eine gute Wertanlage. Selbst getragene Modelle behalten ihren Wert, können diesen sogar steigern. Besonders beliebt bei Rolex-Fans sind übrigens diese Modelle: Daytonas, Submariners oder die GMT Master II.

Rolex Daytona:

 

Rolex GMT Master II:

 

Submariner:

 

Gegründet wurde die Marke 1905 in London von dem Deutschen Hans Wilsdorf, 1919 verlegte man den Firmensitz nach Genf. Wilsdorf suchte lange nach einem geeigneten Namen für sein Produkt. Wichtig war ihm ein knackiger Klang und dass sein Label weltweit problemlos ausgesprochen werden konnte.

Der Unternehmer soll über die Phase der Namensfindung gesagt haben: „Ich habe versucht, alle Buchstaben des Alphabets miteinander zu kombinieren.“ Doch keine Kombination habe sich „richtig angefühlt“.

Während einer Kutschfahrt kam ihm dann die Erleuchtung: Eine innere Stimme habe ihm „Rolex“ zugeflüstert. Genau danach hatte Wilsdorf gesucht. Zudem, so heißt es, sei „Rolex“ für den Deutschen das Geräusch gewesen, das eine Uhr macht, die aufgezogen wird.

Eine weitere Besonderheit verdanken Uhrenfans Hans Wilsdorf: Er war einer der Ersten, die den Namen ihres Unternehmens auf dem Ziffernblatt verewigen ließen. Die fünfzackige Krone als Markenzeichen erschien erst 17 Jahre später auf den Uhren.

 

Und nun zu einer der wohl wichtigsten Fragen, wenn es um die Luxusuhr geht: Wie viel kostet eine Rolex? Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, denn es kommt sowohl auf das Modell, als auch auf die individuelle Ausstattung an. Günstigere Ausführungen fangen bei rund 5000 Euro an.

 

Die teuerste Rolex aller Zeiten trägt übrigens Star-Fußballer Christiano Ronaldo: Der Portugiese besitzt eine aus Weißgold gefertigte und mit Diamanten besetzte GMT Master Ice für 435 000 Euro.

 

 

Übrigens: Wer sich bei der Suche nach einer Rolex von den vielen Fachbegriffen überfordert fühlt, dem sei diese Seite empfohlen:

https://www.watchtime.net/uhren-wissen/rolexikon-alle-rolex-begriffe-erklaert/#Oyster

Hier werden die wichtigsten Bezeichnungen des Rollex-Universums verständlich erklärt.

 

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