Le Mans 1977. Noch ist die Gerade eine Gerade. Auf der 5,5 Kilometer langen „La Hunaudières“ erreichen die Sportwagen fast 400 km/h. Aus Sicherheitsgründen wurden 1990 zwei Schikanen in die Gerade eingebaut. Einmal um den Kurs mit dem Porsche 936. Im 936 war 1976 ein luftgekühlter 2,1-Liter-Sechszylinder-Boxermotor eingebaut, der Motor hatte mit 6,5 : 1 eine niedrige Verdichtung, einen KKK-Turbolader und leistete 382 kW (520 PS) bei 8000/min. Für den 1977 eingesetzten Wagen änderten die Entwickler die Turboaufladung. Statt eines Turboladers für beide Zylinderreihen, wurden nun zwei Turbolader (je einer pro Zylinderreihe) verwendet. So konnte das Ansprechverhalten des Motors verbessert und die Leistung um rund 14 kW (20 PS) auf maximal 397 kW (540 PS) erhöht werden. Unter anderem gewann Jacky Ickx im 936 von Martini Racing die 24 Stunden von Le Mans.

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