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Fetisch, Fummeln, F*cken: Die Kinky-Partyszene Berlins

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Dass die Hauptstadt besonders offen für Neues ist und man hier gerne herumexperimentiert, ist bekannt. Doch vor allem ist Berlin spätestens in den letzten Jahren dafür berühmt geworden, der sexpositiven Community ein Zuhause zu bieten. Immer mehr so genannte „Kinky Partys“ sprießen aus dem Boden und locken all diejenigen, die es besonders frivol und aufregend lieben – und sich in Swinger-Clubs nicht heimisch fühlen. Während Swingerclubs etwas Altmodisches anhaftet, richten sich die neuen Kinky Partys an ein eher junges Publikum und die queere Szene, finden in Rave-Clubs statt und locken neben der kinky Zielgruppe auch die, die gute, elektronische Musik lieben.

Der Dresscode? Latex-Shorts, Leder-Harnesse, transparente PVC-Choker, Uniformen, Mesh-Bodys ohne etwas Darunter – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Viele der Partys stehen außerdem unter einem Motto, das die Fantasie anregt.

 

Hier die drei beliebtesten Sex-Partys Berlins:

 

GEGEN im KitKatClub
GEGEN Konventionen, GEGEN alle Regeln – diese Party ist nichts für Spießer. Hier toben sich die Freaks der Metropole aus, ob nun auf einem der Dancefloors, an den lauschigen Bars oder im Pool. Erlaubt ist, was gefällt, vom Quickie auf dem Clubklo, über den Blowjob auf der Empore bis hin zum hemmungslosen Herumzüngeln, wo man geht und steht.

https://gegenberlin.com

„House of the Red Doors“ im Salon zur Wilden Renate
Seit 2016 bieten die Veranstalter diese sexpositive Partyreihe an. Alle zwei Monate kommt das internationale Partyvolk in dem kuscheligen Club zusammen, um seinen Leidenschaften zu frönen und nebenbei exklusiven DJ-Sets zu lauschen.

Das Besondere an den „House of the Red Doors“-Events: Ohne sexy Verkleidung kein Einlass! Tatsächlich fühlt man sich zurück in die wilden Zwanziger versetzt, sobald man den Club betreten hat: Unglaublich schöne Frauen in atemberaubend heißen Kostümierungen, die mit laszivem Schlafzimmerblick an ihrer Zigarette ziehen, gefährlich drein blickende Herren mit tief schwarz geschminkten Augen, freiem Oberkörper und Rebellen-Attitüde erwarten die Besucher. Die sich übrigens ebenfalls Mühe mit ihrem Outfit machen sollten.

Dazu gibt es Burlesque-Performances und unglaubliche Bondage- und Suspension-Shows.

Hat man es am Türsteher vorbei geschafft, lockt das sündige Treiben.

https://www.renate.cc

„Porn – by Pornceptual“ in der Alten Münze
Die 2013 ins Leben gerufene Eventreihe entstand aus „Pornceptual“, dem englischsprachigen Blog des brasilianischen Fotografen und Wahl-Berliners Chris Phillips, in dem es bis heute um die Verbindung von Pornografie und Kunst geht. Bei den Partys ging es von Beginn an heiß her, und vielleicht, so würde ich behaupten, sind die Pornceptual-Events inzwischen die wildesten der Kinky-Party-Szene Berlins. Und das liegt nicht nur an den harten Techno-Klängen, den unterschiedlichen, aber immer höchst erotischen Mottos („Pornolympia“, „Underwater Love“ oder „Black Sex Magic“, um nur einige zu nennen) oder der Vorliebe der Veranstalter für Fetische aller Art. Die spärlich bekleideten Gäste – übrigens ist das Publikum ausgesprochen Multi-Kulti mit hohem LGBT-Anteil – knutschen, fummeln und, ja, ficken, als gäb’s kein Morgen, in den Darkrooms und außerhalb. Aber genau darum geht’s bei Pornceptual – um sexuelle Freiheit.

Witzigste Regel: Je weniger man anhat, desto niedriger der Eintritt!

Wichtigste Regel: Niemals einfach so anfassen. Immer vorher fragen! Wer sich nicht dran hält, fliegt hochkantig raus.

http://pornceptual.com/category/party/

 

https://twitter.com/pornceptual

 

 

 

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